Überregional : Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) Digitalisierungskoordination und Datenschutzmanagement

  • veröffentlicht am 17.04.2026
  • Polizeibericht
  • Überregional

Das Polizeipräsidium mit seinen circa 7.200 Bediensteten im Leitungsbereich, Behördenstab, der Direktion Besondere Dienste, dem Landeskriminalamt und den vier Polizeidirektionen trägt zur Sicherheit der rund 2,6 Millionen Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Dabei unterstützt das dem Polizeipräsidium zugeordnete Landeskriminalamt als „Service- und Dienstleister“ die regionalen Polizeidienststellen auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr sowie der Verfolgung von Straftaten und führt in speziellen Phänomenbereichen und in herausragenden Lagen auch selbst die Ermittlungen. In der Abteilung Zentrale Aufgaben/ Cyber-Competence-Center/ Besondere Ermittlungen erfolgt auch die landesweite Analyse und Auswertung der Kriminalitätslage durch Sammlung, Auswertung und Bearbeitung aller eingehenden Informationen im Rahmen des kriminalpolizeilichen Informationsaustausches.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Landeskriminalamt, Abteilung Zentrale Aufgaben/Cyber-Competence-Center/Besondere Ermittlungen am Dienstort Eberswalde, die Stelle als

 

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d)

Digitalisierungskoordination und Datenschutzmanagement

 

in Vollzeit zu besetzen.

 

Das erwartet Sie:

Sie Koordinieren und Überwachen datenschutzrelevante Sachverhalte und Vorgänge zur Digitalisierung im Landeskriminalamt.

 

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

im Rahmen Koordinieren und Überwachen datenschutzrelevante Sachverhalte

  • Steuern, Koordinieren und Überwachen von an das Landeskriminalamt gerichteten Arbeitsaufträgen des Behördenstabes und dem dazugehörigen Informationsaustausch
  • Begleitung und Vorbereitung von angekündigten und unangekündigten Kontrollen zu datenschutzrechtlichen Fragen

Bearbeitung von Datenschutzvorfällen bzw. Verletzungen des Schutzes oder der Sicherheit personenbezogener Daten des LKA

  • Erarbeitung und ggf. Umsetzung geeigneter Maßnahmen im LKA in Abstimmung mit dem Behördenstab und den Beauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit
  • Erstellung von Vorgaben (Dienstanweisungen, Konzepten u. Ä.) die den Umgang mit personenbezogenen Daten betreffen und Präzisierung von diesbezüglichen Vorgaben des Präsidiums für das LKA
  • Ansprechpartner für Datenschutzkontrollinstanzen

Beratung der Leitung des Landeskriminalamtes in Fragen mit datenschutzrelevantem Inhalt Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Datenschutz

  • Beschreiben und Abbilden von Geschäftsprozessen

 

im Rahmen Digitalisierung im Landeskriminalamt

  • Beratung der Leitung Landeskriminalamt in Fragen der Digitalisierung, zu bestehender Software-Lösungen und der Einführung neuer IT-Programme
  • ständiges Mitglied im Arbeitskreis Digitalisierung
  • Mitarbeit in den vom Polizeipräsidium gebildeten Arbeitskreisen, Mitwirkung bei der Erarbeitung von Analysen und Entscheidungsvorschlägen

 

Anforderungen:

formale Anforderungen:

Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Diplom) in der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften oder Verwaltungswissenschaften, Verwaltungswirt, Diplom-Verwaltungswirt, Studium des Informations- und Datenmanagement, Verwaltungsinformatiker.

 

fachliche Anforderungen:

  • mindestens dreijährige Berufserfahrung im Bereich Datenschutz/Datenschutzmanagement
  • Kenntnisse in der Gestaltung von Geschäftsprozessen und Datenflussdiagrammen
  • Kenntnisse in der Erhebung fachlicher Anforderungen zur Digitalisierung

 

außerfachliche Anforderungen:

  • Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen im technischen Bereich
  • analytisches Denkvermögen
  • Fähigkeit zum selbstständigen ergebnisorientierten Arbeiten/Eigenständigkeit
  • Bereitschaft zur fachspezifischen Weiterbildung

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Führungszeugnis gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

Ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L).

Daneben bieten wir:

  • eine anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse, Fitnessräume etc.)
  • bedarfsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschlandtickets-Job
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr sowie bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

 

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilt Ihnen gern Herr Keck (Tel.-Nr.: 03334 388-1100).

Für Fragen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Frau Kolitsch (Tel.-Nr.: 0331 283-3314) zur Verfügung.

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Nachweis über den erforderlichen Abschluss sowie ggf. Arbeitszeugnissen) bis zum 08.05.2026 an das.

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg
Behördenstab, Stabsbereich Personal
Kaiser-Friedrich-Straße 143
14469 Potsdam

oder

bewerbung.pp@polizei.brandenburg.de

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sollten Sie uns Ihre Unterlagen verschlüsselt zusenden wollen, kontaktieren Sie uns zur Übermittlung unseres öffentlichen Schlüssels.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

 

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen nur dann in einem weiteren Verfahren berücksichtigt werden können, wenn dem Bewerbungsschreiben ein Lebenslauf sowie der Nachweis über die erforderliche Qualifikation beigefügt sind. Aktuelle Arbeitszeugnisse sollten ebenfalls beigefügt werden. Ihre Bewerbungsunterlagen müssen in deutscher Schrift vorliegen. Ausländische Abschlüsse erfordern das Vorlegen eines Anerkennungs- bzw. Gleichwertigkeitsbescheids. Zudem benötigen wir für Ihre ausländischen Unterlagen eine fachkundige Übersetzung durch staatlich anerkannte beeidigte Dolmetscherinnen/ Dolmetscher oder Übersetzerinnen/ Übersetzer. 

 

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

 

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