Fürstenwalde/Spree Oder-Spree : Haftbefehle erlassen und verkündet

  • veröffentlicht am 16.04.2026
  • Polizeibericht
  • Fürstenwalde/Spree Oder-Spree

Am 15.04.2026 wurden die vier Männer, welche des versuchten Totschlages in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beschuldigt werden, einem Richter am Amtsgericht Fürstenwalde/Spree vorgeführt. Dieser erließ und verkündete Haftbefehle und ordnete die Verbringung der 20- bis 25-Jährigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten an. Die Ermittlungen gehen weiter.    

 

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldungen vom 14.04.2026 und 15.04.2026:

15.04.2026:

Fürstenwalde/Spree - Ermittlungen dauern an

Weiterhin ermittelt die Kriminalpolizei intensiv zu den Umständen des Vorfalls, bei dem am frühen Morgen des 14.04.2026 im Konstantin-E.-Ziolkowski-Ring ein junger Mann durch eine Schussabgabe verletzt wurde. Diese Untersuchungen haben im Verlauf des Tattages ergeben, dass es sich bei einem der Insassen des in Berlin gestoppten Fluchtfahrzeuges entgegen ersten Angaben um einen 25 Jahre alten türkischen Staatsbürger handelt. Nach jetzigen Erkenntnissen gilt dieser Mann als dringend tatverdächtig, der Schütze gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat gegen alle vier Beschuldigten Untersuchungshaftbefehl wegen in Mittäterschaft begangenen versuchten Totschlages in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung u.a. beim Haftrichter in Fürstenwalde/Spree gestellt. Die Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen der Tat dauern an.

14.04.2026:

Fürstenwalde/Spree - Mutmaßliches Fluchtfahrzeug während Fahndungsmaßnahmen gestellt

Am frühen Morgen des 14.04.2026 meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, um mitzuteilen, dass im Konstantin-E.-Ziolkowski-Ring ein junger Mann Hilfe benötigen würde. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der 20-Jährige zuvor eine verbale Auseinandersetzung mit mehreren Personen geliefert und war dann offenbar durch eine Schussabgabe verletzt worden. Der Geschädigte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er derzeit noch medizinisch versorgt wird.

Umgehend angelaufene Ermittlungen ließen schnell ein Fahrzeug in den Fokus rücken, mit welchem die mutmaßlichen Täter vom Ort des Geschehens geflohen sein sollen. Das Auto konnte bei Fahndungsmaßnahmen entdeckt und im Zusammenwirken von Brandenburger und Berliner Einsatzkräften auf Berliner Territorium gestoppt werden. Bei den vier Insassen handelte es sich um deutsche Staatsbürger im Alter von 20 bis 25 Jahren, die teilweise bereits polizeilich bekannt waren. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sind alle vorläufig festgenommen worden.

Kriminaltechniker sicherten noch in den Nachtstunden umfangreiches Spurenmaterial, welches in die weiteren Untersuchungen einfließen wird.

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