Frankfurt (Oder) : Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter (m/w/d) Kriminaltechnik

  • veröffentlicht am 23.03.2026
  • Polizeibericht
  • Frankfurt (Oder)

Die Polizeidirektion Ost im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg ist mit ihren rund 1.450 Bediensteten zuständig für die Sicherheit der gut 740.000 Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).

 

In der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Ost sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei unbefristete Stellen zu besetzen:

 

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (m/w/d) Kriminaltechnik

im Kriminalkommissariat Zentrale Kriminaltechnik

 

 

Dienstort ist Frankfurt (Oder).

 

 

Die Stelle umfasst schwerpunktmäßig folgende Arbeitsaufgaben:

Zu den Aufgaben des Kriminaltechnikers gehört das eigenständige Suchen, Erkennen, Sichern und Dokumentieren von materiellen Spuren (Beweismittel) verschiedenster Art am Tatort.

Allgemeine Fachaufgaben des Sachbearbeiters / der Sachbearbeiterin für Zentrale Kriminaltechnik erfordern die fortgeschrittene Spurensicherung entsprechend der Kompetenzebene 2.

(Spezialisierter Tatortdienst und Kriminaltechnische Untersuchung im Rahmen der Zuständigkeit des Kriminalkommissariats Zentrale Kriminaltechnik):

 

  • Überblick über das Tatgeschehen durch eine gründliche Tatortbesichtigung verschaffen und den Ermittlungsführer über die weitere Tatortbefundaufnahme in Kenntnis setzen und beraten
  • zielgerichtet nach Spuren suchen, sie sichtbar machen, auf ihre Auswertbarkeit hin beurteilen und ggf. berechtigte Spurenverursacher ausschließen, die Spuren fachgerecht nach einschlägigen Verfahren sichern und grafisch und fotografisch dokumentieren
  • Beschaffung von Vergleichsmaterialien sowie Durchführung von Untersuchungen und Rekonstruktionen
  • Prüfung von Untersuchungsanträgen sowie Bewertung von Spuren und Vergleichsmaterial
  • Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen
  • digitale Bilderfassung und Einstellung in polizeiliche Fachanwendungen
  • Durchführung von Personenidentifizierungsverfahren
  • Bearbeitung von Auskunftsersuchen

 

  • Beratung des Leiters / der Leiterin des Kriminalkommissariats und Mitwirkung an

   nachfolgend Genanntem:

- Erarbeitung, Fortschreibung und Umsetzung kriminaltechnischer Standards
- Optimierung vorhandener- und Einführung neuer Arbeits- und Untersuchungsmethoden
- Unterstützung bei der Durchführung komplexer Begutachtungen sowie Analyse
  kriminaltechnischer Problemstellungen

 

Spezielle Fachaufgaben des Sachbearbeiters (m/w/d) für Zentrale Kriminaltechnik erfordern die spezialisierte Spurensicherung entsprechend Kompetenzebene 3:

 

  • Durchführung und Dokumentation der eigenständigen bzw. die Expertise vorbereitenden Untersuchungen im Rahmen der zugewiesenen sachlichen Spezialisierung
  • Vertretung eigenständig erstellter Expertisen vor Gericht im Rahmen der jeweiligen Spezialisierung als sachverständiger Zeuge

 

Der/die Stelleninhaber/in ist Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft und hat folgende Befugnisse:

- Körperliche Untersuchung des Beschuldigten gem. § 81a StPO
- Erkennungsdienstliche Maßnahmen gem. § 81b StPO
- Entnahme von Körperzellen im Rahmen DNA-Identitätsfeststellung gem. § 81g StPO
- Sicherstellung von Gegenständen zu Beweiszwecken gem. § 94 (1) StPO
- Beschlagnahme von Gegenständen zu Beweiszwecken gem. § 98 (1) StPO

- Verfahren bei der Durchsuchung gem. § 105 (1) StPO
- Anzeigepflicht bei Leichenfund und Verdacht auf unnatürlichen Tod gem. § 159 StPO

 

Mitwirkung und Aufgabenwahrnahme bei Sonderlagen, BAO (Besondere Aufbauorganisation)

 

Das bringen Sie mit:

 

Formale Anforderungen:

 

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen Beruf oder
  • Fachschulabschluss in einem wissenschaftlich / technischen Berufsfeld (z.B. Laboranten)

 

Fachliche Anforderungen:

 

  • Kenntnisse und Fähigkeiten zur Umsetzung kriminaltechnischer Untersuchungsmethoden und -techniken
  • Führerscheinklasse B
  • Bereitschaft und Tauglichkeit für den Dienst zu unregelmäßigen Zeiten (Rufbereitschaft)
  • Bereitschaft und Tauglichkeit für den durchgehenden Wechselschichtdienst (für die Zeit der Einarbeitung im Dezernat Ermittlungsunterstützung, KDD/AKT)
  • Erwerb und ständiger Erhalt der Kompetenzebene

 

Darüber hinaus bringen Sie mit:

 

  • Analytisches Denkvermögen
  • Ergebnisorientierung
  • Einsatzbereitschaft
  • Handwerkliches Geschick
  • Selbstständigkeit und Eigeninitiative
  • Physische und psychische Belastbarkeit

 

Für die Erfüllung der Arbeitsaufgaben erwartet Sie nach der Einstellung über mehrere Monate eine spezielle interne Fachausbildung zum/ zur Kriminaltechniker/in.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

Einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 9a des Tarifvertrages der Länder (TV-L), vergleichbar mit dem mittleren Dienst.

 

Darüber hinaus bieten wir:

  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • bedarfsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr sowie bezahlte Freistellung am 24.12. und 31.12.
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren steht Ihnen Herr Hoppe unter der Telefonnummer (0335) 561-2310 gern zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit einem Bewerbungsanschreiben, einem Lebenslauf, den Nachweis über die erforderliche Qualifikation und ggf. aktuelle Arbeitszeugnisse bitte bis zum 17. April 2026 an das

 

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Polizeidirektion Ost

Stabsbereich 3

Nuhnenstraße 40

15234 Frankfurt (Oder)

 

oder per E-Mail an bewerbungen.pdost@polizei.brandenburg.de .

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personalführenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach rechtskräftigem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

 

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der Anhang in einer pdf-Datei zusammengefasst werden, die nicht größer als 5 MB ist.

 

Hinweise zum Datenschutz

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

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