Landeshauptstadt Potsdam Überregional : Sachbearbeiter/in IuK-Forensik oder bereits ausgebildete Sachverständige IuK-Forensik (m/w/d)

  • veröffentlicht am 14.07.2026
  • Polizeibericht
  • Landeshauptstadt Potsdam Überregional

Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg befindet sich die Polizeidirektion West. Sie umfasst territorial die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Havelland sowie die kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel und die Landeshauptstadt Potsdam.

Für die Kriminalpolizei der Polizeidirektion West als mittlere Ebene sucht das Polizeipräsidium zum Kampf gegen Kinderpornographie und damit auch dem innewohnenden Kindesmissbrauch zum nächstmöglichen Zeitpunkt in unbefristeter Anstellung eine/einen Tarifbeschäftigte(n)

 

Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin IuK-Forensik oder bereits ausgebildete Sachverständige IuK-Forensik (m/w/d) mit Schwerpunkt kinder- und jugendpornografischer Inhalte

am Dienstort Potsdam

 

Die Stelle ist mit der Entgeltgruppe E 11 TV-L bewertet.

Es wird die Bereitschaft erwartet, bei Bedarf die erforderliche Ausbildung zur/zum Forensischen Sachverständigen zu absolvieren. Vor dem Hintergrund dieser zeit- und kostenintensiven Ausbildung werden eine uneingeschränkte Bereitschaft zur Fortbildung und eine Mindestverweildauer von fünf Jahren als Sachverständige(r) nach Abschluss der Sachverständigenausbildung erwartet. Andernfalls macht das Polizeipräsidium von dem Recht einer Rückforderung der Ausbildungskosten Gebrauch.


Aufgabengebiete:

IuK-forensische Untersuchungen und Begutachtungen digitaler Beweismittel im Spezialgebiet (die Fachrichtung „IuK-Forensik“ gliedert sich derzeit in die Spezialrichtungen Mobile-Computing, Windows-Forensik, Linux-Forensik, Macintosh-Forensik, Kryptologie und Datenrekonstruktion)

 

  • Klammer zwischen digitaler Spur und dem polizeilichen Ziel
  • Kompetenzaufbau und –erhalt im Bereich der IT-Forensik/digitale Spuren
  • Live-Forensik
  • Datensicherung in Fällen mit besonderen technischen Anforderungen
  • Mitarbeit bei dienststelleninternen und behördenübergreifenden Arbeitsgruppen
  • Erstellen forensischer Untersuchungsberichte und deren Vertretung vor Gericht
  • Mitarbeit in BAO-Lagen

Anforderungen:

  • Technische Beschäftigte mit technischer Ausbildung (Hochschulbildung/Bachelor Eng., Bachelor Sc., Dipl. Ing. oder vergleichbar) in der Fachrichtung Informatik, IT-Forensik, Digitaler Forensik, Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Technische Beschäftigte mit MINT-Ausbildung (Hochschulbildung/Bachelor Sc. oder vergleichbar) in Mathematik, Informatik, Data Science oder eines vergleichbaren Studiengangs idealerweise mit dem Schwerpunkt auf IT-Forensik/IT-Sicherheit und zusätzliche notwendige Spezialisierungen im Bereich Digitale Forensik
  • Sonstige Beschäftigte (IT-Systemadministrator/-in, Fachinformatiker/-in, Wirtschaftsinformatiker/-in mit Schwerpunkt Technik und Informatik, IT-Systemelektroniker/-in, Ingenieur/-in für Informations- und Kommunikationstechnik, Ingenieur/-in für technische Informatik, Ingenieurinformatiker/-in oder vergleichbar), die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten idealerweise auf den Gebieten IT-Forensik/IT-Sicherheit ausüben und zusätzliche notwendige Spezialisierungen im Bereich Digitale Forensik mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung

 

Fachliche Anforderungen:

  • fachspezifische Englischkenntnisse
  • fundierte Kenntnisse der Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS und zugehöriger Dateisysteme, zu Netzwerktechnologien und-protokollen sowie im Bereich Anwendersoftware
  • Kenntnisse im Umgang mit einschlägigen forensischen Softwareprodukten
  • anwendungsbereites Wissen auf dem Gebiet der Script-Programmierung
  • Bereitschaft, anlassbezogen und auch außerhalb der regelmäßigen Bürodienstzeiten in BAO-Lagen mitzuarbeiten

 

Außerfachliche Anforderungen:

  • Engagement und Motivation
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen im technischen Bereich
  • ein hohes Maß an psychischer Belastbarkeit aufgrund des Kontakts mit kinder- und jugendpornographischen Inhalten
  • gute Kenntnisse in deutscher Sprache und Schrift

Wir bieten Ihnen:

  • einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung bis Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L)
  • eine monatlich gezahlte Erschwerniszulage
  • entsprechende Ausbildung zur/zum Sachverständigen beim Bundeskriminalamt
  • das gute Gefühl, einen Beitrag im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu leisten
  • eine anspruchsvolle und herausfordernde, aber sinnstiftende Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • Leistungen nach dem TV-L (z. B. 30 Tage Erholungsurlaub, Jahressonderzahlung, Zusatzversorgung der VBL, vermögenswirksame Leistungen)
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets mit Arbeitgeberzuschuss
  • betriebliches Gesundheitsmanagement

 

Die Polizei des Landes Brandenburg unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen dienstlicher Möglichkeiten. Die Stelle ist grundsätzlich zur Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet. Die Bereitschaft zu einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung gemäß den dienstlichen Erfordernissen unter Berücksichtigung der familiären Belange wird vorausgesetzt.

Bewerbungen von Frauen wird besonders gern entgegengesehen.

Schwerbehinderte und denen gleichgestellte Menschen werden nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs (SGB) IX bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Der Hinweis auf eine Schwerbehinderung in der Bewerbung ist wünschenswert.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei einer Behörde abgefordert wird.

Sofern die formalen Anforderungen nicht erfüllt werden, kann die Bewerbung nicht berücksichtigt werden.


Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann richten Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 30. Juli 2026 mit aussagekräftigen Unterlagen, einschließlich Qualifikationsnachweisen, Abschluss- und Arbeitszeugnissen per E-Mail in einer zusammengefassten Datei im PDF-Format an <386>stab3.pdwest@polizei.brandenburg.de.

Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Schmitt unter der Telefonnummer (03381) 560-2314 gern zur Verfügung.

Mit der Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass die Bewerbungsunterlagen auch im Falle einer erfolglosen Bewerbung für die Dauer von mindestens drei Monaten aufbewahrt werden. Es wird um Beachtung der Datenschutzhinweise auf der Internetseite unter der Rubrik Stellenausschreibungen gebeten.


Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Sollten Sie uns Ihre Unterlagen verschlüsselt zusenden wollen, kontaktieren Sie uns zur Übermittlung unseres öffentlichen Schlüssels.

Ähnliche Polizeiberichte aus Brandenburg