Wittenberge/Perleberg Prignitz : Nicht auf Schockanrufe hereingefallen

  • veröffentlicht am 01.04.2026
  • Polizeibericht
  • Wittenberge/Perleberg Prignitz

Gleich mehrere Prignitzer haben am Dienstagnachmittag Anrufe von Betrügern erhalten, die mit Hiobsbotschaften versucht haben, hohe Geldsummen zu erbeuten. Dabei wurde den Angerufenen von Verkehrsunfällen berichtet, welche Angehörige verursacht haben sollten. In der Folge wurden hohe Geldbeträge aufgerufen, um Arztkosten zu begleichen oder eine Haft der angeblichen Unfallverursacher abzuwenden. Zur Untermauerung wurden teilweise auch weitere angebliche Verfahrensbeteiligte ans Telefon geholt oder die angeblichen Betroffenen meldeten sich selbst mit weinerlicher Stimme. In allen der Polizei bekannten Fällen fielen die Angerufenen nicht auf die Schockanrufe herein, sodass ihnen kein Schaden entstand.

 

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang weiterhin zu einem gesunden Misstrauen. Polizeibeamte würden in einem solchen Fall nicht telefonisch und niemals über die Rufnummer 110 mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Auch würde die Polizei niemals am Telefon nach Ihren persönlichen Vermögenswerten fragen. Sie würde im Bedarfsfall meist persönlich mit Ihnen Kontakt aufnehmen und sich zweifelsfrei legitimieren.

Beenden Sie im Fall einer solchen Nachfrage unverzüglich das Telefonat und wählen Sie selbstständig die Nummer der Polizei (110) oder wenden Sie sich an Ihre Nachbarn. Schildern Sie so gut wie möglich die Situation, auch wenn Sie von den Tätern zu absoluter Verschwiegenheit aufgefordert worden sind.

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