Überregional : Durchsuchungen wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls und gewerbsmäßiger Hehlerei

  • veröffentlicht am 07.05.2026
  • Polizeibericht
  • Überregional

Potsdam. Am heutigen Tage durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei Polen mit Unterstützung der Polizei des Landes Brandenburg insgesamt fünf Objekte in Polen. Grund für die Maßnahmen ist ein Ermittlungsverfahren unter Sachleitungsbefugnis der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), welches sich gegen vier polnische Tatverdächtige im Alter zwischen 29 und 43 Jahren richtet.

Die Gruppe steht im Verdacht, bandenmäßig Kraftfahrzeuge entwendet und anschließend nach Polen verbracht zu haben. Dort wurden die Fahrzeuge an weitere Hehler veräußert, welche diese innerhalb kürzester Zeit zerlegten und Einzelteile auf dem Schwarzmarkt veräußerten. Den Tatverdächtigen werden acht Taten in den Jahren 2024 und 2025 in den Bundesländern Niedersachsen und Brandenburg zugeordnet. Die Tatorte befinden sich in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree, Uelzen sowie in Cottbus. Zusammenhänge mit weiteren Taten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden Kennzeichen, Laptops, Handys, ein PC und ein professionelles Schlossöffnungsset (sog. Picking-Set) sichergestellt.

Die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der polnischen Polizei erfolgte im Rahmen der Operativen Ermittlungsgruppe (OEG) Oder zwischen der polnischen Dienststelle KWP Gorzów Wielkopolski sowie dem LKA Brandenburg.

Die Pressehoheit obliegt der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).

Ähnliche Polizeiberichte aus Brandenburg