Zepernick/Eberswalde Barnim : Betrugsversuche

  • veröffentlicht am 11.09.2026
  • Polizeibericht
  • Zepernick/Eberswalde Barnim

Kurz nach 16:00 Uhr meldete sich am 10.09.2026 ein 85-jähriger Mann aus Zepernick bei der Polizei und teilte mit, dass er einen Schockanruf erhalten hätte. Angeblich hätte ein Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsste nun ins Gefängnis, wenn nicht eine Kaution in fünfstelliger Höhe bezahlt werden würde. Der 85-Jährige durchschaute den Betrug, beendete das Gespräch und rief bei der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Barnim an, die Ermittlungen wegen versuchten Betruges einleitete.

 

Eine knappe halbe Stunde später wandte sich eine Dame aus Eberswalde an die Polizei. Sie hatte zunächst in den Vormittagsstunden einen Anruf von einer Unbekannten erhalten, die sich als Bankmitarbeiterin ausgegeben hat. Angeblich hätte es eine verdächtige Abbuchung vom Konto der Angerufenen gegeben und jetzt müsste man mal am Telefon alles genau durchgehen. Als konkrete Nachfragen zu Bankdaten durch die Unbekannte am Telefon folgten, beendete die 86-Jährige das Gespräch.

Als die 86-Jährige am Nachmittag einen weiteren Anruf von einem angeblichen Polizisten erhielt, der sich im Gesprächsverlauf erkundigen wollte, ob die Seniorin Wertgegenstände zuhause hat, legte die Dame erneut auf und wandte sich danach an die Brandenburger Polizei, die auch in diesem Fall Ermittlungen zum versuchten Betrug aufgenommen hat.

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