Cottbus, Spremberg, Guben Spree-Neiße : Betrugsanrufe

  • veröffentlicht am 15.07.2026
  • Polizeibericht
  • Cottbus, Spremberg, Guben Spree-Neiße

Der Polizei wurden am Dienstag erneut zahlreiche sogenannte „Schockanrufe“ gemeldet, bei denen Unbekannte die Angerufenen massiv unter Druck setzten. Am Mittag meldeten sich angebliche Ärzte bei einer Frau in Cottbus: Ihr Sohn sei sehr krank und auf teure Medikamente angewiesen. Das beängstigende: Der genannte Aufenthaltsort ihres Sohns in Hessen stimmte tatsächlich, allerdings ergab ein Rückruf, dass er gesund ist. Die Frau kam mit einem Schrecken, aber ohne finanziellen Schaden davon. In Spremberg meldete sich die angebliche Polizei bei einem Mann: Die Tochter habe einen schweren Verkehrunfall verursacht und nun könne nur eine Kaution von fast 20.000 Euro helfen. Der Angerufene informierte daraufhin die echte Polizei. Mit der gleichen Masche waren Betrüger in Guben leider erfolgreich: Hier war es angeblich der Sohn der Angerufenen, der einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Frau hob mehrere zehntausend Euro bei der Bank ab und übergab sie einem angeblichen Polizisten. 

Hinweise der Polizei: Lassen Sie sich niemals am Telefon unter Druck setzen. Weder die Polizei, Staatsanwalt noch ein Gericht oder auch Ärzte werden Zahlungen per Anruf von Ihnen verlangen. Hören Sie hierbei jederzeit auf Ihr Bauchgefühl und ziehen Sie im Zweifelsfall eine Vertrauensperson dazu, um den Wahrheitsgehalt des Anrufs zu überprüfen. Vereinbaren sie Codewörter innerhalb der Familie. Sollte sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie sofort auf, notieren Sie sich die Rufnummer und informieren Sie die Polizei unter der bekannten Notrufnummer 110. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821.

 

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