Der Polizei wurde am Dienstag gegen 17:30 Uhr ein doppelter Wildunfall auf der Bundesstraße 96 gemeldet. Bei Luckau war zunächst ein PKW VW mit einem Wildschwein kollidiert und anschließend mit rund 5.000 Euro Sachschaden nicht mehr fahrtüchtig. Nahezu gleichzeitig war ein nachfolgender PKW FORD mit dem gleichen Tier und mit dem havarierten Auto zusammengestoßen, was etwa 600 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Das Tier verendete und für ein Fahrzeug musste der Abschleppdienst gerufen werden. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten auf der Fahrbahn zu binden.
Im morgendlichen Berufsverkehr am Mittwoch hatten zwei Autofahrer ebenfalls Begegnungen mit Schwarzkitteln, wie der Polizei kurz vor 06:00 Uhr gemeldet worden war. Bei Golßen traf es auf der B96 einen PKW AUDI, der nach einer Wildschweinkollision mit rund 10.000 Euro Sachschaden nicht mehr fahrfähig war. Gleich mit einer ganzen Wildschweinrotte hatte es in Zernsdorf auf dem Segelfliegerdamm ein PKW FORD zu tun. Nach der Kollision mit mehreren Tieren war eines davon verendet, die anderen flüchteten. Trotz eines geschätzten Sachschadens von etwa 5.000 Euro blieb das Auto fahrtüchtig.
In allen Fällen blieben die Autoinsassen unverletzt.