Polizeibericht · Frankfurt (Oder), Potsdam Überregional

Frankfurt (Oder), Potsdam Überregional: Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter IuK-Forensik oder bereits ausgebildete Sachverständige IuK-Forensik

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Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg leistet seinen Beitrag zu einer der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit; dem Kampf gegen Kindesmissbrauch. Nach den gesetzlichen Aufträgen obliegt dem Polizeipräsidium hier die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr. Kindesmissbrauch bekämpft das Polizeipräsidium in allenen Ebenen der Kriminalpolizei.

Für die Kriminalpolizei der Polizeidirektionen Ost und West als mittlere Ebene sucht das Polizeipräsidium zum Kampf gegen Kinderpornographie und damit auch dem innewohneneden Kindesmissbrauch zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils eine/einen

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter IuK-Forensik oder bereits ausgebildete Sachverständige IuK-Forensik (m/w/d) mit Schwerpunkt kinder- und jugendpornographischer Inhalte

an den Dienstorten Frankfurt (Oder) sowie Potsdam.

Es wird die Bereitschaft erwartet, die erforderliche Ausbildung zur/zum Forensischen Sachverständigen zu absolvieren. Vor dem Hintergrund dieser zeit- und kostenintensiven Ausbildung werden eine uneingeschränkte Bereitschaft zur Fortbildung und eine Mindestverweildauer von fünf Jahren als Sachverständige(r) nach Abschluss der Sachverständigenausbildung erwartet. Anderfalls macht das Polizeipräsidium von dem Recht einer Rückforderung der Ausbildungskosten Gebrauch.

Die Tätigkeit umfasst insbesondere folgende Schwerpunktaufgaben:

IuK-forensische Untersuchungen und Begutachtungen digitaler Beweismittel im Spezialgebiet (die Fachrichtung „IuK-Forensik“ gliedert sich derzeit in die Spezialrichtungen Mobile-Computing, Windows-Forensik, Linux-Forensik, Macintosh-Forensik, Kryptologie und Datenrekonstruktion)

  • Klammer zwischen digitaler Spur und dem polizeilichen Ziel
  • Kompetenzaufbau und –erhalt im Bereich der IT-Forensik/digitale Spuren
  • Live-Forensik
  • Erstellen forensicher Untersuchungsberichte und deren Vertretung vor Gericht

 

Das bringen Sie mit:

formale Anforderung

Technische Beschäftigte mit technischer Ausbildung (Hochschulbildung/Bachelor Eng., Bachelor Sc., Dipl. Ing. oder vergleichbar) in der Fachrichtung Informatik, IT-Forensik, Digitaler Forensik, Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung.
Technische Beschäftigte mit MINT-Ausbildung (Hochschulbildung/Bachelor Sc. oder vergleichbar) in Mathematik, Informatik, Data Science oder eines vergleichbaren Studiengangs idealerweise mit dem Schwerpunkt auf IT-Forensik/IT-Sicherheit und zusätzliche notwendige Spezialisierungen im Bereich Digitale Forensik.

Sonstige Beschäftigte (IT-Systemadministrator/-in, Fachinformatiker/-in, Wirtschaftsinformatiker/-in mit Schwerpunkt Technik und Informatik, IT-Systemelektroniker/-in, Ingenieur/-in für Informations- und Kommunikationstechnik, Ingenieur/-in für technische Informatik, Ingenieurinformatiker/-in oder vergleichbar), die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten idealerweise auf den Gebieten IT-Forensik/IT-Sicherheit ausüben und zusätzliche notwendige Spezialisierungen im Bereich Digitale Forensik mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung.

fachliche Anforderungen

  • fachspezifische Englischkenntnisse
  • fundierte Kenntnisse der Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS und zugehöriger Dateisysteme, zu Netzwerktechnologien und-protokollen sowie im Bereich Anwendersoftware
  • Kenntnisse im Umgang mit einschlägigen forensischen Softwareprodukten
  • anwendungsbereites Wissen auf dem Gebiet der Script-Programmierung
  • Bereitschaft, anlassbezogen und auch außerhalb der regelmäßigen Bürodienstzeiten in BAO-Lagen mitzuarbeiten

außerfachliche Anforderungen

  • Engagement und Motivation
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen im technischen Bereich
  • ein hohes Maß an psychischer Belastbarkeit aufgrund des Kontakts mit kinder- und jugenpornographischen Inhalten
  • gute Kenntnisse in deutscher Sprache und Schrift

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

  • einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung bis Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) bzw. Entgeltgruppe 12 sofern Sie bereits zur/zum Sachverständigen ausgebildet sind
  • entsprechende Ausbildung zur/zum Sachverständigen beim Bundeskriminalamt und nach einem erfolgreichen Abschluss, Höhergruppierung in Entgeltgruppe 12 TV-L
  • das gute Gefühl, einen Beitrag im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu leisten
  • eine anspruchsvolle und herausfordernde, aber sinnstiftende Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernteitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets (Arbeitgeberzuschuss)
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • 30 Tage Erhohlungsurlaub im Jahr
  • Jahressonderzahlung
  • behördliches Gesundheitsmanagement


Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.
Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellter Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen


Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Kolitsch unter der Telefonnummer (0331) 283-3314 gern zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen ausschließlich auf dem Postweg bis zum 27.01.2023 an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg
Behördenstab, Stabsbereich Personal
Kaiser-Friedrich-Straße 143
14469 Potsdam

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.
Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Originalquelle: polizei.brandenburg.de