Polizeibericht · Cottbus

Cottbus: Sachbearbeiterin/ einen Sachbearbeiter (m/w/d) für den „Vermittlungskompass“

Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg befindet sich die Polizeidirektion Süd. Sie umfasst territorial die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die kreisfreie Stadt Cottbus.

Der „Vermittlungskompass“ für Vereinbarkeit von Beruf und Familie informiert, berät, vernetzt und begleitet die Bediensteten des Polizeipräsidiums bei der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen, damit diese den Beruf und das Privatleben entspannt miteinander kombinieren können. Das schafft nachweislich Zufriedenheit und bietet der Behörde eine Möglichkeit der langfristigen Gewinnung und Bindung von Fachkräften.

Für den Ausbau dieser Servicestelle sucht die
Polizeidirektion Süd am Dienstort Cottbus

 

eine Sachbearbeiterin/ einen Sachbearbeiter (m/w/d) für den „Vermittlungskompass“ für Vereinbarkeit von Beruf und Familie

 

nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz, zunächst für die Dauer von zwei Jahren. Hierbei handelt es sich um ein Projekt. Die Option auf eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

Die Servicestelle wird zentral durch eine Projektleitung beim Behördenstabsbereich Personal im Polizeipräsidium geführt.

 

Zu Ihren Aufgaben gehört:

1. Die Erstinformation zum Thema Beruf und Familie und die Vermittlung an die entsprechenden Stellen:

  • Sie sind erste Anlaufstelle bei Problemen im Themenfeld Beruf und Familie
  • Sie bieten Erstinformationen zum generellen Angebot und Vorgehen an
  • Sie erstellen Checklisten und Übersichten für Betroffene
  • Sie vermitteln externe Berater, z.B. zu Vorsorge- und Patientenverfügungen
  • Sie vermitteln und organisieren die Betreuung für Kinder und Pflegebedürftige
  • Sie vermitteln die Ferienbetreuung für Kinder aufgrund des Dienstes zu unregelmäßigen Zeiten der Bediensteten
  • Sie recherchieren zu regionalen Angeboten und informieren/kommunizieren in Form von Öffentlichkeitsarbeit
  • Sie knüpfen Netzwerke mit sozialen Anbietern und Akteuren
  • Sie bereiten eigene und gemeinsame Projekte zur Schaffung weitere Hilfsangebote vor und führen diese durch

Während der Bürodienstzeiten sind Sie über eine Hotline erreichbar.

Die Angebote richten sich auch an Angehörige und Hinterbliebene von Bediensteten

 

2. Projektarbeit


Anforderungen:

formale Voraussetzung

Anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung zur Sozialhelferin/zum Sozialhelfer oder zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten
oder
Erzieherin/Erzieher
oder
erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Verwaltungswirtin/zum Verwaltungswirt oder eine Ausbildung im mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst.

 

fachliche Anforderungen

Führerschein der Klasse B. Der Nachweis über den Besitz ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

 

außerfachliche Anforderungen

  • Empathie und Soziale Kompetenz
  • sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen,
  • hohe Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit,
  • Verantwortungsbewusstsein,
  • ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit,
  • Selbstständigkeit und Initiative und
  • ausgeprägtes Organisationsgeschick.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

  • einen Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 8 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L),
  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
  • vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse, Fitnessräume etc.)
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung, Geschlecht oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen:

Für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Arbeitsbereich steht Ihnen der Leiter des Direktionsstabes Personal der PD Süd, Herr Jahnke, unter der Telefonnummer (0355) 4937-2300 gern zur Verfügung, für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren Frau Kassner unter der Telefonnummer (0355) 4937-2310.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit einem möglichen Vorstellungsgespräch entstehen können, nicht erstattet werden.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen und vollständigen Unterlagen (insbesondere Nachweise zu Berufsabschlüssen und einschlägige Arbeitszeugnisse) bis zum
30. Juni 2023 bevorzugt per e-mail an

stab3.pdsued@polizei.brandenburg.de

(Der beigefügte Anhang sollte aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.)

 

oder schriftlich an das:

 

Polizeipräsidium Land Brandenburg
Polizeidirektion Süd
Stabsbereich Personal
Juri-Gagarin-Str. 15/16
03046 Cottbus

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

 

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

 

Originalquelle: polizei.brandenburg.de