Polizeibericht · Brandenburg an der Havel Überregional

Brandenburg an der Havel Überregional: Sachbearbeiter (m/w/d) für den „Vermittlungskompass“ für Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg mit seinen rund 7.000 Bediensteten ist zuständig für die Sicherheit der rund 2,5 Millionen – in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger. Das Land Brandenburg ist mit einer Fläche von 29.476 km² das fünftgrößte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und zugleich das größte der neuen Bundesländer und hat mit einer Gesamtlänge von rund 250 km die längste Außengrenze zu Polen. Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums umfasst ein Straßennetz von 12.391 km Bundesautobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie 1.637 km schiffbare Bundes- und Landeswasserstraßen einschließlich des Spreewalds.

 

Der „Vermittlungskompass“ für Vereinbarkeit von Beruf und Familie informiert, berät, vernetzt und begleitet die Bediensteten des Polizeipräsidiums bei der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen, damit diese den Beruf und das Privatleben entspannt miteinander kombinieren können. Das schafft nachweislich Zufriedenheit und bietet der Behörde eine Möglichkeit der langfristigen Gewinnung und Bindung von Fachkräften.

 

Für den Ausbau dieser Servicestelle sucht das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg engagierte und empathische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

So ist im Stabsbereich Personal der Polizeidirektionen West zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

 

Sachbearbeiter (m/w/d)

für den „Vermittlungskompass“ für Vereinbarkeit von Beruf und Familie

 

nach § 14 Abs. 1 Nr. 4 Teilzeit- und Befristungsgesetz, zunächst für die Dauer von zwei Jahren, zu besetzen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt. Die Option auf eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

 

Der Dienstort ist Brandenburg an der Havel.

 

Die Servicestelle wird zentral durch eine Projektleitung beim Behördenstabsbereich Personal im Polizeipräsidium geführt.

 

Zu Ihren Aufgaben gehört:

 

1. Die Erstinformation zum Thema Beruf und Familie und die Vermittlung an die entsprechenden Stellen.

 

  • Sie sind erste Anlaufstelle bei Problemen im Themenfeld Beruf und Familie,
  • Sie bieten Erstinformationen zum generellen Angebot und Vorgehen an,
  • Sie erstellen Checklisten und Übersichten für Betroffene,
  • Sie vermitteln externe Berater, z.B. zu Vorsorge- und Patientenverfügungen,
  • Sie vermitteln und organisieren die Betreuung für Kinder und Pflegebedürftige,
  • Sie vermitteln die Ferienbetreuung für Kinder aufgrund des Dienstes zu unregelmäßigen Zeiten der Bediensteten,
  • Sie recherchieren zu regionalen Angeboten und informieren/kommunizieren in Form von Öffentlichkeitsarbeit,
  • Sie knüpfen Netzwerke mit sozialen Anbietern und Akteuren,
  • Sie bereiten eigene und gemeinsame Projekte zur Schaffung weitere Hilfsangebote vor und führen diese durch.

Sie sind über eine Hotline während der Bürodienstzeiten erreichbar.

Die Angebote richten sich auch an Angehörige und Hinterbliebene von Bediensteten.

 

2. Projektarbeit

 

Anforderungen:

 

formale Voraussetzung

 

Anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung zur Sozialhelferin/zum Sozialhelfer oder zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten oder

Erzieherin/Erzieher oder

erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Verwaltungswirtin/zum Verwaltungswirt oder eine Ausbildung im mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst.

 

fachliche Anforderungen

 

Führerschein der Klasse B. Der Nachweis über den Besitz ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

 

außerfachliche Anforderungen

 

  • Empathie und soziale Kompetenz
  • sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen,
  • hohe Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit,
  • Verantwortungsbewusstsein,
  • ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit,
  • Selbstständigkeit und Initiative und
  • ausgeprägtes Organisationsgeschick.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

  • einen Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung nach Entgeltgruppe 8 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L),
  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz,
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten,
  • kostenlose Nutzung der Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.),
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets (Arbeitgeberzuschuss)
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr
  • Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

 

Auskünfte zum fachlichen Aufgabenbereich erteilt Ihnen Frau Willno unter der Telefonnummer (0331) 283-3324.

Für Fragen zum Bewerbungs-/Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Blaurock unter der Telefonnummer (03381) 560-2320 gern zur Verfügung.

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 21.05.2023 an das

 

Polizeipräsidium

Polizeidirektion West

Stabsbereich Personalangelegenheiten

Magdeburger Straße 52

14770 Brandenburg an der Havel

 

oder per E-Mail: stab3.pdwest@polizei.brandenburg.de  (Anhänge im PDF-Format).

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung der eingereichten Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

 

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg (MIK) verarbeitet im Zusammenhang mit der Durchführung von Bewerbungsverfahren Daten von Ihnen. Mit diesen Datenschutzhinweisen möchte das Polizeipräsidium Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer Daten informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter .

Originalquelle: polizei.brandenburg.de