Mit ihrer auffälligen Fahrweise fielen in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Fahrradfahrer einer Polizeistreife auf. Die Polizeibeamten stoppten die 21- und 36-jährigen Radfahrer. Beide rochen stark nach Alkohol, weshalb ihnen ein Atemalkoholtest angeboten wurde. Bei dem 20-Jährigen wurde ein Wert von 2,34 ‰ und bei dem 36-Jährigen ein Wert von 3,28 ‰ ermittelt. Beiden Männern wurde daraufhin eröffnet, dass eine Blutprobe notwendig würde, um die Werte für das Strafverfahren gerichtsfest zu dokumentieren. Auf die Aufforderung ihre Fahrräder vor Ort anzuschließen, reagierte der 20-Jährige äußerst unwirsch. Er versuchte, als die Beamten das Fahrrad vor Ort sichern wollten, das Fahrrad aus den Händen eines Polizisten zu reißen. Dazu zog er mehrfach am Arm des Beamten und versucht diesen zu schlagen. Der Versuch wurde durch die Beamten unterbunden und beiden Männer zum Polizeirevier gebracht, wo Blutproben genommen wurden. Nach Abschluss des Einsatzes wurden die beiden mit der Maßgabe entlassen, ihren Heimweg zu Fuß fortzusetzen.
Etwa eine Stunde nach der Entlassung wurden die beiden Männer dann erneut mit ihren Rädern fahrend festgestellt. Beide wurden erneut zu einer Atemalkoholprobe aufgefordert, die noch immer Werte von 1,90 ‰ bei dem jüngeren Mann und 2,61 ‰ bei seinem älteren Begleiter ergab. Beide wurden dann zur Verhinderung weiterer Trunkenheitsfahrten ins Polizeigewahrsam gebracht und die Räder bis zur Ausnüchterung in Verwahrung genommen.