Am Montag gegen 17:45 Uhr beabsichtigten Polizeibeamte einen PKW RENAULT, an dem sich gestohlene amtliche Kennzeichen befanden, im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer entzog sich daraufhin der Kontrolle durch überhöhte Geschwindigkeit und machte auch an mehreren „roten“ Ampelkreuzungen nicht halt. Im Ortsteil Kiekebusch touchierte das Auto mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Erst in der Ortslage von Neuhausen/Spree konnte der PKW aufgrund eigener Beschädigungen am Reifen gestoppt und kontrolliert werden. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen bereits polizeilich bekannten 39-Jährigen aus Cottbus. Der Mann war bereits mit Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Cottbus zur Festnahme ausgeschrieben gewesen und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Im Fahrzeug befand sich weiterhin eine 22-jährige Frau. Im Zuge der Durchsuchung wurden bei ihr Cliptütchen mit einer betäubungsmittelverdächtigen Substanz aufgefunden und sichergestellt. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen. Der Mann verbleib im Gewahrsam. Am Dienstag erfolgte die Vorführung und Prüfung des Haftbefehls vor Gericht, mit der anschließenden Überstellung in eine Justizvollzugseinrichtung. Der RENAULT wurde sichergestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von zirka 11.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
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Cottbus Cottbus: Nach Flucht in Gewahrsam
Originalquelle: polizei.brandenburg.de