BAB 24/Temnitzquell Ostprignitz-Ruppin : Kontrollen zum Ferienreiseverkehr
- veröffentlicht am 23.07.2026
- Polizeibericht
- BAB 24/Temnitzquell Ostprignitz-Ruppin
Im Rahmen der sogenannten ROADPOL-Verkehrssicherheitsaktion „Safe Holiday“ haben Beamte der Verkehrspolizei am Mittwoch den Ferienreiseverkehr auf der Bundesautobahn 24 kontrolliert. Zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr wurden auf dem Parkplatz „Rossower Heide“ insgesamt 57 Fahrzeugführer, insbesondere von Wohnmobilen und Fahrzeugen mit Wohnanhängern, überprüft.
Die meisten Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen konnte ihre Fahrt ohne Beanstandungen fortsetzen. Bei den kontrollierten Wohnmobilen und Fahrzeugen mit Wohnanhängern wurden lediglich zwei Verstöße wegen einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts von jeweils knapp sechs Prozent festgestellt. In beiden Fällen wurden Verwarnungsgeldverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus wurden weitere Verstöße festgestellt und geahndet. Bei einem Kleintransporter mit Anhänger wurde das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs um knapp 29 Prozent überschritten. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auch Verstöße gegen die Kindersicherung wurden festgestellt. Gegen den Fahrer eines Pkw wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da sein Kind während der Fahrt ungesichert auf der Rücksitzbank lag und schlief. Zudem wurde gegen den Fahrer eines Pkw ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet, da ein am Fahrradträger angebrachtes Wiederholungskennzeichen nicht zum Fahrzeug passte.
Begleitet wurde die Kontrolle durch Präventionsbeamte, die mit den Fahrzeugführern ins Gespräch kamen und Sicherheitshinweise zum Führen von Wohnmobilen und Fahrzeugen mit Wohnanhängern gaben.
Zur sicheren Herausleitung der Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr wurde die Geschwindigkeit im Bereich der Kontrollstelle auf 40 km/h begrenzt. Eine Geschwindigkeitsüberwachung erfasste 4.287 Fahrzeuge, neun von ihnen waren zu schnell unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 90 km/h. Durch die Maßnahme kam es zeitweise zu einem Rückstau von etwa zehn Kilometern.