Polizeibericht · Bundesautobahn 10, AD Potsdam – AS Glindow Potsdam-Mittelmark

Bundesautobahn 10, AD Potsdam – AS Glindow Potsdam-Mittelmark: Kollision beim Vorbeifahren

Der Fahrer eines Ford fuhr am Sonntagabend am Dreieck Potsdam auf die Bundesautobahn 10 auf. Dabei fuhr er rechts mit der Absicht an einem polnischen Sattelzug vorbei, um vor dem Sattelzug auf den linken Fahrstreifen zu wechseln. Dabei überschätzte der Mann jedoch den Abstand zum Sattelzug, touchierte dessen Stoßstange und verlor daraufhin die Kontrolle über den Ford. In weiterer Folge schleuderte das Fahrzeug auf den linken Fahrstreifen und kollidierte dort mit einem Mercedes SUV. Dieser kam schließlich an der linken Schutzplanke, der Unfallverursacher quer auf der Fahrbahn zum Stillstand. In weiterer Folge konnte ein nachfolgender weiterer Lkw-Sattelzug nicht mehr ausweichen und touchierte den zuvor rechts überholten Sattelzug. Sowohl die beiden Insassen vom Mercedes SUV, als auch der Unfallverursacher wurden verletzt. Rettungskräfte kümmerten sich kurz darauf um sie und brachten sie für weitere Untersuchungen in umliegendes Krankenhäuser. Ihre Fahrzeuge waren nicht weiter fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die beiden beteiligten Sattelzüge konnten nach der Unfallaufnahme weiterfahren. Durch die Autobahnmeisterei wurde die beschädigte Schutzplanke gesichert.

Die Polizei hat den Verkehrsunfall aufgenommen, Spuren gesichert und Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet. Der Sachschaden wurde auf über 30.000 Euro geschätzt. Für den Zeitraum der unfall- und Bergearbeiten kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen. Nach etwa einer Stunde konnte der linke Fahrstreifen dann wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Originalquelle: polizei.brandenburg.de