Eine Zeugin meldete der Polizei einen Jugendlichen, der ohne Versicherungskennzeichen auf einem E-Scooter in Elstal unterwegs war. Als der 13-Jährige die Streifenwagenbesatzung erblickte, beschleunigte er stark. Auch mehrmalige Aufforderungen der Beamten durch das geöffnete Beifahrerfenster, anzuhalten, ignorierte der Junge. Ohne Einwirkung der Beamten geriet der E-Scooter kurz darauf ins Schlingern, wobei dessen Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, die Tür des Streifenwagens touchierte und auf die Fahrbahn stürzte. Er erlitt dadurch Schürfwunden und Schmerzen, lehnte eine medizinische Behandlung vor Ort jedoch ab. Am Streifenwagen entstand kein sichtbarer Schaden. Im Rahmen eine folgenden Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der E-Scooter keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr besitzt und sogar bis zu 45 km/h schnell fahren kann. Eine dafür erforderliche Fahrerlaubnis besitzt der 13-Jährige nicht.
Einsatzkräfte eines anderen Polizeireviers stellten den E-Scooter sicher und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Jugendliche Erziehungsberechtigte übergeben.