Rettungskräfte und Polizei wurden am Donnerstagmittag zu einem Verkehrsunfall auf den Berliner Ring gerufen. Zwischen Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz war ein PKW FORD beim Überholen auf einen LKW-Sattelzug aufgefahren und anschließend gegen die Mittelschutzplanke gestoßen. Einer der vier Insassen des PKW hatte leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch versorgt werden mussten. Die vorläufige Bilanz der Sachschäden liegt bei rund 20.000 Euro. Ersten Aussagen der Unfallzeugen zufolge war der Mondeo von einem Mann gefahren worden. Bei der Unfallaufnahme erklärte jedoch eine 25-jährige Frau, die Fahrerin gewesen und nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurden bei den beiden männlichen Insassen Atemalkoholtests durchgeführt, deren Messwerte erheblich im Bereich einer Verkehrsstraftat liegen. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde daher die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Ein Abschleppdienst wurde gerufen, um den havarierten PKW zu bergen. Bis kurz vor 13:00 Uhr sorgten zeitweilige Sperrungen der A10 in Richtung West für Verkehrsbehinderungen. Zum genauen Unfallhergang und den anderen Straftatvorwürfen hat inzwischen die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.
Polizeibericht · BAB 10 bei Königs Wusterhausen Dahme-Spreewald
BAB 10 bei Königs Wusterhausen Dahme-Spreewald: Ermittlungen nach Auffahrunfall
Originalquelle: polizei.brandenburg.de