Polizeibericht · Potsdam Überregional

Potsdam Überregional: eine Dezernentin/ einen Dezernenten (m/w/d) Rechtsangelegenheiten

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Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg sucht zum nachstmöglichen Zeitpunkt

eine Dezernentin/ einen Dezernenten Rechtsangelegenheiten

für den Stabsbereich Recht im Behördenstab mit Dienstort Potsdam

(Vollzeit, bis Besoldungsgruppe A 14 BbgBesO bzw. bei Erfüllung derpersonen- und tätigkeitsbezogenen tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe E 13 TV-L).

Das Polizeipräsidium mit seinen rund 7.000 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,5 Millionen – in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Der Stabsbereich Recht ist als Justiziariat dafür zuständig, die gerichtliche Vertretung des Polizeipräsidiums wahrzunehmen. Er ist Widerspruchsbehörde und sieht sich als Dienstleister und Berater des Behördenstabes sowie der Direktionen in den verschiedensten Rechtsgebieten, insbesondere Datenschutz, Polizei-/Versammlungsrecht, Schadensrecht, Waffenrecht sowie für den Bereich Organisation. Die Bearbeitung von Dienstaufsichtsbeschwerden und Petitionen gehört gleichfalls zum Aufgabengebiet des Stabsbereiches.

Ihr Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Beratung der Behördenleitung, Erarbeitung von Entscheidungsvorschlägen zur Führungsunterstützung sowie Prozessvertretung
  • Angelegenheiten des öffentlichen Rechts, insbesondere:
    • Waffenrecht, Versammlungsrecht, Polizeirecht, Vereinsrecht
    • Gebührenrecht
    • Internationale Rechtsgrundlagen
    • Strafrechtliche-, strafprozessuale Angelegenheiten
    • Beschwerden
  • Angelegenheiten des Zivilrechts, insbesondere Schadensangelegenheiten und Vertragsangelegenheiten

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

Bewerben kann sich, wer

  • ein Hochschulstudium der Rechtswissenschaften absolviert und
  • die zweite juristische Staatsprüfung bestanden hat.

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind darüber hinaus die folgenden Kriterien von besonderer Bedeutung:

fachliche Anforderungen:

  • stark ausgeprägte Kenntnisse im Zivilrecht
  • stark ausgeprägte Kenntnisse im allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht
  • ausgeprägte Kenntnisse im Straf- und Strafprozessrecht
  • Kenntnisse im Organisationsmanagement (Aufbau- und Ablauforganisation)

außerfachliche Anforderungen:

  • Fähigkeit, sich schnell in neue Sachverhalte und Fragestellungen einzuarbeiten und komplexe Aufgabenstellungen selbständig zu lösen
  • Fähigkeit, konzeptionell zu arbeiten
  • überzeugende mündliche und schriftliche Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit
  • Durchsetzungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen
  • hohe Beratungskompetenz
  • strukturierter, zielorientierter und eigenverantwortlicher Arbeitsstil
  • ausgeprägte persönliche und soziale Kompetenz
  • ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
  • hohe Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit
  • Selbstständigkeit und Initiative
  • ausgeprägte/s Verantwortungsbereitschaft und -bewusstsein

Voraussetzungen für die Übertragung der Tätigkeit ist die erfolgreiche Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach dem Brandenburgischen Sicherheitsüberprüfungsgesetz.Geeignete Bewerberinnen und Bewerber müssen sich daher bereit erklären, sich bei konkreter Einstellungsabsicht einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, in die ggf. die Partnerin/ der Partner sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Personen mit einbezogen werden. Die Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung muss die Bewerberin/ der Bewerber bereits in seinem Bewerbungsschreiben erklären.

Wir bieten Ihnen:

  • ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis mit der Möglichkeit der Verbeamtung bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen

             bzw.

  • die statusamtsgleiche Übernahme bis A 14 BbgBesO bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen

Daneben bieten wir:

  • eine interessante und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • fachliche und kompetenzstärkende Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) mit der Möglichkeit der flexiblen Arbeitsortgestaltung
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.),
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets (Bushaltestelle direkt vor der Liegenschaft)
  • kostenfreier Parkplatz auf der Liegenschaft
  • 30 Tage Ergolungsurlaub im Kalenderjahr
  • (nur für Tarifbeschäftigte:) betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt die Polizei des Landes Brandenburg großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher – im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse – grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.Gleichwohl ist die Landespolizei bestrebt, den Frauenanteil im höheren Dienst zu erhöhen, so dass   Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind.Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolzei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellter Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

Kontakt und Informationen

Für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Arbeitsbereich steht Ihnen der Leiter des Stabsbereiches Recht, Herr Bernd Schulze-Kalthoff, unter der Telefonnummer (0331) 5686-770 gern zur Verfügung, für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren Frau Annett Gregorski unter der Telefonnummer (0331) 283-3320.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) bitte bis zum 27. Januar 2023 an das

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Behördenstab, Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Straße 143

14469 Potsdam

oder

<154>Stab3Personal.pp@polizei.brandenburg.de

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach rechtskräftigem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Originalquelle: polizei.brandenburg.de