Polizeibericht · Eberswalde Barnim

Eberswalde Barnim: biologisch-technische Assistenz für DNA-Analyse (m/w/d)

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Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg sucht für das Landeskriminalamt, Abteilung Kriminaltechnisches Institut am Dienstort Eberswalde zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

 

biologisch-technische Assistenz für DNA-Analyse (m/w/d)

im Dezernat Forensische Biologie

(Vollzeit, bewertet nach Entgeltgruppe E 9a TV-L)

 

Das Polizeipräsidium mit seinen mehr als 7.000 Bediensteten trägt zur Sicherheit der rund 2,5 Millionen – in 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten wohnhaften – Brandenburgerinnen und Brandenburger bei.

Das dem Polizeipräsidium zugeordnete Landeskriminalamt unterstützt als „Service- und Dienstleister“ die regionalen Polizeidienststellen auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr sowie der Verfolgung von Straftaten, wobei dem Kriminaltechnischen Institut im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungsverfahren die Durchführung kriminaltechnischer Untersuchungen für Polizeidienststellen, Staatsanwaltschaften und Gerichte obliegt.

 

Das erwartet Sie:

Das Dezernat Forensische Biologie des Kriminaltechnischen Institutes beim Landeskriminalamt gliedert sich in die Arbeitsbereiche Textilfasern/ Haare und DNA-Analyse. Dem Bereich DNA-Analyse obliegt schwerpunktmäßig die Untersuchung von biologischen Materialien/ Spuren humaner Herkunft

 

Zu Ihren Aufgaben als biologisch-technische(r) Assistent(in) für DNA-Analyse gehören insbesondere:

  • makroskopische und mikroskopische Suche und Präparation biologischer Spuren
  • Durchführung enzymatischer, immunologischer und mikroskopischer Nachweisverfahren
  • manuelle und automatisierte DNA-Extrakation
  • Bedienung von rechnergestützten Pipettierrobotern
  • quantitative DNA-Bestimmung mittels Real-Time-PCR
  • Bestimmung individualspezifischer DNA-Merkmale mittels STR-Analyse (autosomale und y-chromosomale Marker)
  • Bedienung von rechnergestützten DNA-Analysegeräten
  • EDV-gestützte Auswertung der Befunde, Erfassung und Wertung der Einzelergebnisse
  • Erprobung neuer bzw. Verbesserung bereits verwendeter Methoden
  • Pflege und Wartung der Laborarbeitsplätze und der verwendeten Analysegeräte.

 

Anforderungen:

 

erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als

  • biologisch-technische Assistentin/ biologisch-technischer Assistent oder
  • medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin/ medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent oder
  • Biologielaborantin/ Biologielaborant

 

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind darüber hinaus die folgenden Kriterien von besonderer Bedeutung:

 

fachliche Anforderungen

  • Erfahrungen in molekulargenetischen Techniken und den damit verbundenen technischen Geräten
  • Erfahrungen in forensischen molekulargenetischen Untersuchungstechniken (wünschenswert)
  • Erfahrungen im Bereich der Prozessautomatisierung (Robotics, LIMS, etc.)
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen

 

außerfachliche Anforderungen

  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache
  • Bereitschaft zur anlassbezogenen Dienstverrichtung auch außerhalb der kernzeitlosen Gleitzeit

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gem. § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz zur Vorlage bei der Behörde abgefordert wird. 

 

Wir bieten Ihnen:

einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9a der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TVL).

 

Daneben bieten wir:

  • eine interessante und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • bedarfsgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten
  • grundsätzlich flexible Arbeitszeitgestaltung (kernzeitlose Gleitzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr)
  • kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.),
  • die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets bzw. Deutschland-Tickets Job
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr
  • betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung

 

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt das Polizeipräsidium großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

 

Das Polizeipräsidium fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Geschlecht oder sexueller Identität.

 

Seine besondere Verpflichtung sieht das Polizeipräsidium in der Einstellung von Menschen mit Behinderungen. Daher werden Bewerbende mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Hinweis auf eine Schwerbehinderung ist im Bewerbungsschreiben anzugeben.

 

Kontakt und Informationen

 

Für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Arbeitsbereich steht Ihnen die Leiterin des Dezernates Forensische Biologie, Frau Sabine Schmidt, unter der Telefonnummer (03334) 338-4200 gern zur Verfügung, für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren Frau Charline Behrendt unter der Telefonnummer (0331) 283-3321.

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) bitte bis zum 7. Juli 2023 an das

 

Polizeipräsidium des Landes Brandenburg

Behördenstab, Stabsbereich Personal

Kaiser-Friedrich-Straße 143

14469 Potsdam

oder

Stab3Personal.pp@polizei.brandenburg.de

 

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

 

Eine Rücksendung eingereichter Bewerbungsunterlagen erfolgt grundsätzlich nicht. Daher wird gebeten, dem Bewerbungsschreiben lediglich Kopien beizufügen und keine Bewerbungsmappe zu verwenden. Sofern Sie dennoch die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen wünschen, ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen. Anderenfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach rechtskräftigem Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

 

Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen, die nicht größer als 5 MB ist.

 

Hinweise zum Datenschutz:

Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Originalquelle: polizei.brandenburg.de