Milow und Rathenow Havelland : Betrugsanrufe

  • veröffentlicht am 15.01.2026
  • Polizeibericht
  • Milow und Rathenow Havelland

Am Mittwoch kam es in Rathenow und Milow zu Betrugsanrufen. Die Täter meldeten sich als Polizeibeamten und gaben an, dass ein Angehöriger der Angerufen angeblich einen schweren Unfall hatte. In der Folge wurde eine Kautionszahlung gefordert, um den Angehörigen vor einer Haftstrafe zu bewahren.

Nachdem die Täter bei zwei Versuchen in Rathenow erfolglos blieben, weil die Masche von den Angerufenen durchschaut wurde, kam es in Milow zu einer Geldübergabe. Die Geschädigte übergab eine fünfstellige Summe Bargeld an einen Mann.

Durch die Polizei wurden drei Strafanzeigen wegen Betrugsdelikten aufgenommen und Beweise gesichert. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

 

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen! Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen! Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit Sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können.
  • Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich bitte an die Telekom.
  • Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu aber unbedingt die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die Ihnen die Anrufer möglicherweise gegeben haben bzw. die Telefonnummer, die Ihnen auf dem Telefondisplay angezeigt wurde!
  • Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Telefonnummer des Anrufers!
  • Bevor Sie jemanden ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle!
  • Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind AUCH NICHT DER „vermeintlichen“ POLIZEI!
  • Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei. Sie erreichen sie unter der Nummer 110!
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