Nachdem eine 69-Jährige im Zusammenhang mit einem Spekulationsgeschäft schon einmal von Betrug ausgegangen war, ist sie nun doch noch um einen fünfstelligen Geldbetrag geprellt worden. Im August hatte sie im Internet ein Konto zu Spekulations- und Geldvermehrungszwecken eröffnet und dieses per Kreditkarte mit einem niedrigen dreistelligen Betrag versehen. Nachdem sie herausgefunden hatte, dass es sich bei dem dahinterstehenden Unternehmen wohl um eine Betrugsfirma handelte, ließ sie die dafür genutzte Kreditkarte sperren und reagierte auch nicht auf einen danach erfolgenden Phishing-Anruf, bei dem offenbar die neuen Kreditkartendaten erfragt werden sollten.
Später wurde der Ruppinerin mitgeteilt, dass sich ihr Guthaben inzwischen auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag erhöht habe. Für die Auszahlung müsse sie ein weiteres Konto eröffnen und mit einer entsprechenden Summe bestücken. Diesmal folgte die Frau den telefonischen Anweisungen. Sie bemerkte jedoch kurz darauf, dass die gleiche Summe von ihrem Bankkonto unberechtigt abgebucht worden war und zeigte den Betrug gestern in der Inspektion an.