Seit August 2026 pflegte ein 50-Jähriger Kontakt zu einer Onlinebekanntschaft, die in den USA beheimatet sein wollte. Im Laufe des Austausches gab der Mann zu erkennen, dass er sein beschädigtes Auto ersetzen müsse. Die bislang unbekannte Onlinebekanntschaft stellte daraufhin einen Besuch in Aussicht, bei dem sie ein PKW einführen könne. Dafür sei jedoch Geld von Nöten. Und dieses Geld sollte via Apple-Gift-Cards transferiert werden. Insgesamt flossen so 35.000 Euro an die Betrüger, die sich viel Zeit gelassen hatten, das spätere Opfer einzuwickeln.
Wichtig: Die Verwendung von Apple-Gift-Cards ist an sich nichts Verwerfliches. Sie können, genau wie Produkte anderer Mitbewerber, Menschen eine Freude bereiten. Doch wählen Sie den Empfänger mit Bedacht aus. Fremde Personen, insbesondere bei außerordentlich großen Summen, sollten nicht zum Kreis der Begünstigten zählen. Begleichen Sie auch keine Rechnungen über diese Formate. Derartige Aufforderungen sind schlichtweg unseriös.